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Praxis

Spaß ist in der Praxis ein ebenso großer Faktor wie in den Theoriestunden, wobei die oberste Priorität die Konzentration auf den Verkehr hat. Unser Erfolg ist es, wenn du sicher, vorausschauend und ruhiges Fahren lernst.

Die praktische Ausbildung umfasst 6 verschiedene Ausbildungsstufen, die aufeinander aufbauen.
Das Prinzip lautet: vom Einfachen zum Schweren, so dass die Hilfestellung, von uns als Fahrlehrer, zum Ende der Ausbildung hin immer weniger wird und Ihr so zeigen könnt, dass Ihr auch immer selbständiger fahren könnt!. Man erkennt am Ausbildungsplan (siehe unten), dass vom Fahrschüler einiges verlangt wird, deshalb kann auch niemand im Einzelfall vorhersagen, wie viele Fahrstunden ein Schüler bis zur nötigen Reife braucht!

  • Grundstufe
    Überprüfen des Fahrzeugs, Einsteigen, Einstellung, Vorbereitung Kontrolleinrichtungen, Anfahrübungen, Lenkbewegungen, Bremsen, Schalten, Mindestmaß an Sicherheit in der Fahrzeugbedienung. 
  • Aufbaustufe
    Bewegen des Fahrzeugs im einfachen Verkehr, Blicktechnik, Einordnen, Abbiegevorgänge, Grundfahraufgaben: rückwärts Fahren, Parken, Wenden Gefahrbremsung aus 40 km/h. Trainieren verschiedener Fahrmanöver und Handlungsabläufe.
  • Leistungsstufe
    Einbeziehen der Verkehrs und Vorfahrtregeln, Verkehrszeichen, Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer einschätzen, Festigung der Fahrzeugbedienung, heranführen an schwierige Verkehrssituationen.
  • Stufe der Sonderfahrten
    Autobahnfahrten, Überlandfahrten, Fahrten bei Dämmerung oder Dunkelheit.
  • Reifestufe
    Selbständiges, sicheres Fahren auch im dichten Verkehr, Fahren nach Wegweisern. Wiederholung, evtl. Korrektur des bisher Gelernten (z.B. Grundfahraufgaben). Sichere Fahrzeugbeherrschung in schwierigen Situationen, rechtzeitige Gefahrenerkennung, vorausschauendes Fahren, richtiges Reagieren auf Fehlverhalten anderer. Fahrstil: energiesparend, defensiv, aber zügig genug im Verkehrsfluss.
  • Prüfungsvorbereitung
    Belastungsproben (simulierte Prüfungsfahrten ohne Hilfe des Fahrlehrers), Training, bis die Leistungsfähigkeit auch unter Stress und mit Nervosität, stabil genug ist Vermeidung/Abbau von Stressfaktoren während der Fahrt.